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Dr. Schieferdecker, Ralf

Akademischer Rat; Fakultät 1 - Erziehungswissenschaft
Icon fuer AdresseAnschrift:
Pädagogische Hochschule
To 1.11
Kirchplatz 2
88250 Weingarten


Icon Mail schieferdecker[at]ph-weingarten.de
Forschungsschwerpunkte:
Professions- & Lehrkräfteforschung,
Differenz, Heterogenität & Inklusion

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Projekte

Fakultät 1 • Erziehungswissenschaft
Projekt-ID:134 • Ausrichtung: national • Zeitraum: 01.12.20 bis 31.03.27
Forschungsprojekt
akt. laufend

BioNa - Biographische Narrative von Lehrpersonen Facetten eines beruflichen Habitus
Projekt-ID:58 • Ausrichtung: national • Zeitraum: 28.04.19 bis 30.06.21
Forschungsprojekt
abgeschlossen

BeWaMo - Berufswahlmotiven von Lehramtsstudierenden
Projekt-ID:57
Dissertation
abgeschlossen

Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern im Themenfeld Heterogenität

Publikationen

Alle202520202019201820172016201520142013201220112010
ArtikelOpen Access · CCPeer ReviewEnglisch

‘Belief in education and yourself’ Cross-national intrinsic career and study choice motives of student teachers using the examples of Brazil, Chile, Germany and Japan

Steger, A., Schieferdecker, R. & Lang, S. (2025). ‘Belief in education and yourself’ Cross-national intrinsic career and study choice motives of student teachers using the examples of Brazil, Chile, Germany and Japan. Journal of Research in Social Sciences & Language (JSSAL, 2025.

Abstract
In light of the global teacher shortage (UNESCO, 2019), the question of the motives for choosing a career in teaching is also becoming increasingly relevant internationally. Previous studies emphasize the central role of intrinsic motives in this decision. This study explores the intrinsic motives of student teachers from four international university locations using biographical texts collected by means of online questionnaires. The data were analysed using a qualitative content analysis. The exploratory study shows that similar intrinsic career and study choice motives exist across countries and can be described in a differentiated way. Partial results suggest that 'belief in education' is a central motive, although this varies according to context. The influence of biographical experiences with one's own teachers and the resulting desire to do better also emerged as a universal motive for choosing teaching as a career.
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ArtikelOpen Access · CCPeer ReviewDeutsch

Wunsch nach Mitgestaltung als Berufswahlmotiv – eine qualitative Analyse zur Berufswahl von Studierenden der Sonderpädagogik

Schieferdecker, R., Frirdich, G., Sansour, T. & Dumbacher, V. (2025). Wunsch nach Mitgestaltung als Berufswahlmotiv – eine qualitative Analyse zur Berufswahl von Studierenden der Sonderpädagogik. Qualifizierung für Inklusion (Qfl), 2025.

Abstract
In den letzten Jahren ist der Bedarf an ausgebildeten Sonderpädagog:innen in Deutschland gestiegen, was mit der Einrichtung neuer Studienstandorte einherging. Es hat sich gezeigt, dass zukünftige Sonderpädagog:innen vor allem mit Blick auf ein inklusives Schulsystem ausgebildet werden sollten. Inklusion, aber auch andere, zum Teil disruptive Veränderungsprozesse stellen Lehrkräfte in ihrer täglichen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Wie kommt es vor diesem Hintergrund zu einer Entscheidung für ein Studium der Sonderpädagogik? Welches Berufsverständnis liegt dieser Berufswahl als Sonderpädagog:in zugrunde? Die vorliegende Analyse bezieht sich auf 416 biographische Texte von Studierenden zu ihren Berufswahlmotiven, die an acht Hochschulen aus fünf Bundesländern erhoben und inhaltsanalytisch ausgewertet wurden. Es zeigt sich, dass mit dem gewählten Studium die Vorstellung von Handlungsautonomie in der sonderpädagogischen Berufsausübung verbunden wird, die sich auf den drei Ebenen Gesellschaft, Bildungssystem und Interaktion mit den Schüler:innen verorten lässt. Im Vergleich zum Regelschullehramt werden Möglichkeiten zum autonomen Arbeiten im Bereich der Sonderpädagogik als ausgeprägter antizipiert und Argumentationsmuster der Abgrenzung vom Regelschullehramt beschrieben. Unabhängig davon, ob auf kleinere Lerngruppen, ein anderes Leistungsverständnis oder vielfältigere Berufsperspektiven verwiesen wird, stets ist der Gegenpol das Regelschullehramt. Der Beitrag diskutiert die Ergebnisse auch vor dem Hintergrund des Einsatzes zukünftiger Sonderpädagog:innen in inklusiven Settings und der damit verbundenen Anforderung an Kooperation.
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